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Login bei Seiten oder Apps von Dritten

Das kann Apples Single Sign-on

von - 13.07.2020
Apple
Foto: Catherine Waibel/dpa-tmn
Seit dem 1. Juli gilt zwingend für alle iOS-Apps: Sobald eine App mindestens einen anderen Login-Dienst wie zum Beispiel den von Facebook oder Google einbindet, muss auch Apples Dienst aufgenommen werden.
Die Apple-ID-Mailadresse und das zugehörige Passwort genügen: Damit können sich Apple-Nutzerinnen und -Nutzer auch bei Diensten, Seiten oder Apps von Dritten anmelden, wenn der Anbieter den "Mit Apple anmelden" genannten Dienst eingebunden hat.
Im Zusammenhang mit dem Dienst gilt seit dem 1. Juli zwingend für alle iOS-Apps: Sobald eine App mindestens einen anderen Login-Dienst wie zum Beispiel den von Facebook oder Google einbindet, muss auch Apples Dienst aufgenommen werden. Alternativ können Anbieter von iOS-Apps aber entscheiden, gar keinen Anmeldedienst einzubinden.

SSO erspart lästiges Registrieren

Solche Dienste werden auch als Single Sign-on (SSO) bezeichnet. SSO erspart lästige Registrierungen, für diesen Komfort bezahlen Nutzer aber oft mir ihren Daten. Das will Apple besser machen. Das Unternehmen verspricht, keine Nutzeraktivitäten zu verfolgen, also auch keine Profile über die Nutzung des Anmeldedienstes anzulegen.
Ausserdem lässt sich auf Wunsch auch die zur eigenen Apple-ID gehörende E-Mail-Adresse vor dem Drittanbieter verbergen. Apple erzeugt dann eine Einmal-Mail-Adresse, die nur für diesen Dienst gilt. Nachrichten an diese Adresse leitet Apple an das mit der Apple-ID verknüpfte Mailpostfach weiter.
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