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Google Chrome als 64-Bit-Version für Windows

von - 04.06.2014
Chrome ist in der Beta-Variante Canary mit 64-Bit-Unterstützung für Windows 7 und 8 erschienen. Google verspricht bereits von der Vorab-Version mehr Geschwindigkeit, Sicherheit und Stabilität.
Foto: Google
Chrome ist in der Beta-Variante Canary mit 64-Bit-Unterstützung für Windows 7 und 8 erschienen. Google verspricht bereits von der Vorab-Version mehr Geschwindigkeit, Sicherheit und Stabilität.
Nachdem sich Mozilla mit Firefox erfolglos in das neue Terrain gewagt hatte, wurde es lange Zeit still um 64-Bit-fähige Browser. Die Geschwindigkeitsvorteile fielen meist nur marginal aus, während hohe Einbußen bei der Stabilität hinzunehmen waren.
Canary erkennen: Nur ein Zusatz in der Versionsnummer sowie ein goldenes Programm-Icon weisen auf die Canary-Version hin.
Canary erkennen: Nur ein Zusatz in der Versionsnummer sowie ein goldenes Icon weisen auf die 64-Bit-Version hin.
Nun schickt Google seinen beliebten Webbrowser Chrome ins 64-Bit-Gefilde und verspricht bereits von der frühen Beta-Version, die unter dem Namen Canary entwickelt wird, Geschwindigkeits-, Sicherheits- und Stabilitäts-Vorteile gegenüber der normalen 32-Bit-Version. Rein optisch unterscheiden sich die beiden Chrome-Varianten nicht voneinander. Lediglich ein goldenes Icon sowie ein Verweis in der Versionsnummer deuten auf die 32-Bit-Variante Canary hin.
Den Geschwindigkeits-Vorteil soll sich Canary vor allem bei Grafik- und Multimedia-intensiven Webseiten sichern. Hier sprechen die Entwickler von einer rund 25 Prozent höheren Leistung im Vergleich zum 32-Bit-Pendant.
In Sachen Sicherheit unterstützt der neue Browser nun auch die in Windows 8 integrierte Adressverwürfelung "High Entropy ASLR", die die Ausnutzung von Sicherheitslücken erschwert. Zudem soll Canary mehr Schutz gegenüber Exploits, wie etwa "JIT-Spraying", bieten. Die Stabilität des Browsers hat laut Google ebenfalls zugenommen - beim Renderer-Prozess habe sich die Absturzrate um die Hälfte reduziert.
Für den täglichen Einsatz als Haupt-Browser empfiehlt sich die Canary-Variante bislang noch nicht, da sie einem schnellen Update-Zyklus und ungetesteten Releases unterliegt. Bugs und andere Fehler können sich daher gern mal in Canary einschleichen. Wann die 64-Bit-Unterstützung Einzug in die Stable-Version von Chrome halten wird, gab Google bislang nicht bekannt.
Wenn Sie dennoch Googles schnellsten Browser ausprobieren wollen, dann finden Sie Chrome Canary in unserem Download-Bereich. Canary lässt sich parallel zur normalen Stable-Version von Chrome installieren und nutzen.
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