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Video-Meetings und Audionachrichten

Microsoft spendiert Skype großes Update

von - 18.12.2019
Skype
Foto: geralt / pixabay.com
Skype 8.55 für Desktop, Web und mobile Geräte geht an den Start. Mit im Gepäck ist eine Funktion für Sprachnachrichten sowie ein Feature, das die Organisation und Durchführung von Gruppen-Video-Calls vereinfachen soll.
Kurz vor Weihnachten stattet Microsoft sein Collaborations Tool Skype noch mit einem großen Update. Skype für Windows, Mac, Linux sowie für iOS und Android steht nun in Version 8.55 bereit.
Wie üblich bei Microsoft wird ein solches Update nicht an alle Nutzer gleichzeitig verteilt, sondern der Rollout erreicht die Anwender schrittweise. Damit sollen etwaige Softwarefehler frühzeitig erkannt und auf wenige Systeme beschränkt bleiben.
Die größten Neuerungen der aktuellen Version beschreiben die Redmonder auf ihrem Support-Blog: Video-gestützte Meeting sollen sich nun mit dem Feature "Meet Now" schneller und einfacher in die Wege leiten lassen. Dazu müssen lediglich alle relevanten Personen zur Besprechung eingeladen werden. Selbst Nutzer, die kein eigenes Skype-Konto haben, können durch eine Linkfreigabe hinzugefügt werden.
Skype dient in vielen Fällen aber nicht nur zur Video-Telefonie. Oft wird die Plattform auch zum Chatten verwendet. Bei schriftlichen Konversationen geht allerdings ein entscheidender Faktor verloren: der Tonfall. Die Betonung einer Aussage kann deren Bedeutung teilweise stark verändern. Aus diesem Grund integriert Microsoft mit dem neuen Update nun Sprachnachrichten in Skype. Ähnlich wie aus WhatsApp bekannt, können damit kurze Tonaufnahmen angefertigt und verschickt werden. Microsoft erlaubt eine maximale Länge von zwei Minuten.

Für und Wider von Sprachnachrichten

Über das Für und Wider von Sprachnachrichten gibt es seit deren Entstehung teils hitzige Diskussionen. Während die Gegner meist der Meinung sind, man solle stattdessen besser gleich einen Anruf tätigen, sehen das die Befürworter ganz anders. Sprachnachrichten sind eine Zwischenlösung von schriftlicher und gesprochener Kommunikation. Häufig würde ein echter Anruf zu viel Zeit in Anspruch nehmen. Die rein schriftliche Version hingegen entbehrt - wie zuvor bereits erwähnt - jegliche Emotionen und kann im Zweifel den Sinn der Aussage falsch wiedergeben. Ob der Nutzer Sprachnachrichten nun mag oder nicht. Ob das Feature schlussendlich eingesetzt wird, bleibt jedem selbst überlassen.
Ansonsten liefern die Redmonder mit der Aktualisierung wie üblich zahlreiche Bugfixes und Optimierungen aus. Die Nutzer erhalten das Update in der Regel automatisch. Wer jedoch nicht warten will, kann sich Version 8.55 auch direkt aus dem Windows Store, aus den App Stores für iOS und Android oder von der Webseite der Redmonder herunterladen.
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