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Das kann die Power Platform von Microsoft

von - 03.08.2020
Microsoft
Foto: MikeDotta / shutterstock.com
Microsofts Power Platform "Common Data Service" bekommt ein Update. Dank eines neu integrierten T-SQL-Endpunktes sollen nun auch Entwickler besser von dem Cloud-basierten Speicherdienst profitieren können.
PowerPlatform Automate
Microsoft hat seiner Power Platform einen T-SQL-Endpunkt für seinen Common Data Service hinzugefügt.
(Quelle: Microsoft )
Microsoft spendiert seinem Common Data Service einen neuen T-SQL-Endpunkt. Beim Common Data Service handelt es sich um einen Cloud-basierten Speicherdienst, der von den Geschäftsanwendungen von Dynamics 365 genutzt wird und es Entwicklern ermöglicht, Anwendungen zu erstellen, die die wichtigsten Geschäftsdaten eines Unternehmens so abfragen, als ob sie in einer SQL Server-Datenbank gespeichert wären.
Die Power-Plattform, die laut Microsoft monatlich mehr als 3,5 Millionen aktive Entwickler hat, besteht aus vier Elementen:
  • Power Apps, eine grafische, codefreie Umgebung zur Erstellung von Web- und Mobilanwendungen, die vorgefertigte Vorlagen, Drag-and-Drop-Funktionen und eine schnelle Bereitstellung bietet. Der Zugriff auf mehr als 350 Datenquellen, wie SAP und Salesforce, ist sofort einsatzbereit.
  • Power Automate, ein robotergestütztes Tool zur Prozessautomatisierung.
  • Power BI, zur Analyse und Visualisierung von Daten.
  • Power Virtual Agents, eine Chatbot-Umgebung.
Microsoft betont, dass professionelle Entwickler die Power Platform zur Ergänzung ihres traditionellen Arbeitsablaufs verwenden können, wobei die Lösungen der Power Platform neben Tools wie Visual Studio, Visual Studio Code und GitHub arbeiten. Entwickler können Anwendungen schnell mit Power Apps zusammenstellen und die Funktionalität dann mit benutzerdefinierter Geschäftslogik, Visualisierung oder Künstlicher Intelligenz ergänzen.
Das Common Data Model (CDM) ist Microsofts erweiterbare Speicherebene für Geschäftsobjekte. CDM ist mit einer Reihe von Standard-Geschäftseinheiten vorkonfiguriert und will den von Benutzern auf der ganzen Welt erstellten Anwendungen eine Standardgrundlage geben, sodass sie sowohl innerhalb als auch außerhalb eines Unternehmens gemeinsam genutzt werden können, ohne geistiges Eigentum preiszugeben. Microsoft erweitert das zentrale Entitätsmodell des Common Data Model regelmäßig und fügt neue Datentypen hinzu.
Dataflex Pro nennt Microsoft die Tools des Common Data Service, die Entitäten des Common Data Model unterstützen, verwalten und mit ihnen arbeiten. Mit Dataflex soll jeder, der ein Excel-Makro schreiben kann, in der Lage sein, Anwendungen zu erstellen, die Dataflex Pro-Datensätze abfragen, anzeigen und aktualisieren können.
Dataflex-Anwendungen werden innerhalb von Teams erstellt, wobei ein Raster verwendet wird, um Elemente aus der Dataflex Pro-Umgebung des Unternehmens auszuwählen und eine Anwendung zu erstellen. Über Power Automate lässt sich die Anwendung an einen Workflow anbinden, wobei man zwischen sofortigem, geplantem oder automatisiertem Ablauf wählen kann. Dies soll ermöglichen, Workflows innerhalb von Teams auszulösen, indem etwa ein Auftragsfeld aktualisiert wird.
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