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Shadow vermietet High-End-PC über die Cloud

von - 27.08.2018
Virtuelle Maschinen über die Cloud nutzen
Foto: lucadp / shutterstock.com
Das Start-up Blade bietet Zugriff auf High-End-PCs mit Windows über die Cloud. Ab dem 04. September steht der Dienst Shadow auch deutschen Nutzern zur Verfügung.
Ab dem 04. September können deutsche Nutzer über den Dienst Shadow einen High-End-PC über die Cloud ansteuern. Das Angebot des französischen Start-ups Blade ist in verschiedenen Ländern bereits verfügbar und geht in wenigen Tagen auch in Deutschland an den Start.
Shadow richtet sich vor allem an Gamer und User, die mit weniger performanter Hardware rechenintensive Grafikanwendungen ausführen möchten. Shadow kann nicht nur auf älteren Geräten, sondern auch von unterwegs aus über Tablets, Smartphones und Laptops gestreamt werden.
Dafür stehen verschiedene Desktop- und Mobil-Apps bereit, wobei der Dienst nicht nur für Windows, sondern auch andere OS angeboten wird. Wie Blade auf seiner Webseite schreibt, stehen Anwendungen für macOS, Windows, Linux und Android bereit. Eine iOS-App sei zudem in Arbeit und soll in Kürze folgen. Für eine flüssige Nutzung von Shadow soll bereits eine Internetverbindung mit 15 Mbit/s ausreichen.

Hardware von Nvidia und Intel im Einsatz

An Hardware kommen etwa GPUs von Nvidia zum Einsatz sowie ein Intel-Xeon-Prozessor. Außerdem bietet Shadow dem Nutzer 12 GByte DDR4 RAM sowie 256 GByte Speicherplatz. An Downloadraten erlaubt das System 1 GByte/s. Die gesamte Technologie befindet sich laut Hersteller in streng gesicherten, lokalen Rechenzentren.
Verfügt der Nutzer ferner über kein eigenes Gerät, bietet Blade die sogenannte Shadow Box. Dabei handelt es sich um einen Thin Client, der zusätzlich Anschlüsse wie HDMI, einen DisplayPort und USB 3.0 bereithält. Die Hardware gibt es zu einem Kaufpreis von 119,95 Euro, während der Dienst selbst im Abo ab 29,95 Euro pro Monat beziehbar ist.
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